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Presseberichte der CDU Walldürn


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21.09.2019

Klausurtagung der CDU Fraktion

„Ich freue mich, dass wir uns an diesem Samstag treffen um unsere politische Abriet weiter mit leben zu füllen“ begrüßte der Fraktionsvorsitzende Fabian Berger die Anwesenden zur Klausurtagung der CDU Fraktion im Dorfgemeinschaftshaus in Gerolzahn.

Bürgermeister Markus Günther lobte in seinem kurzen Grußwort die Bereitschaft sich einen ganzen Samstag der politischen Arbeit im Gemeinderat zu widmen und gemeinsam an den inhaltlichen Themen zu arbeiten und zu diskutieren, die Walldürn aktuell und in Zukunft beschäftigen. „Nutzt die Chance, geht auf die Verwaltung zu, diese stehen euch bei Fragen immer gerne zur Verfügung“ hob Günther die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Stadträten hervor.

Die Ausgangssituation für das neue Gremium für die nächsten 5 Jahre könnte sicher besser sein: die Einnahmen werden voraussichtlich schlechter, zu erwarten sind außerdem höhere Umlagen und Großprojekte müssen angegangen werden. “Viel Geld wurde die letzten Jahrzehnte im Boden vergraben, aber der Hochbau wurde vernachlässigt hier kommen viele Maßnahmen auf uns zu. Nicht aus kosmetischen Gründen, sondern weil es so nicht weitergeht.“ so Bürgermeister Günther.

Zu Beginn der Klausurtagung berichtete Meikel Dörr über sein neues Aufgabenspektrum und die Aufgaben die um ihn und auch auf das Gremium in der nächsten Zeit zukommen. Die Weiterentwicklung des Verbandsindustrieparks ist aufgrund vieler Voranfragen, Erweiterungswünschen bestehender Firmen und um mit dem Industriepark auch in Zukunft eine lukrative Anlaufstelle zu sein eine wichtige Aufgabe, welche er sich als Wirtschaftsförderer zusammen mit dem GVV fortführen muss. Im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit zeigte Meikel Dörr die online Präsenz auf. „Social Media macht es nötig schnell zu reagieren, gerade im Beschwerdemanagement wird dieser schnelle und kurze Weg zu uns immer mehr genutzt, hier fungiere ich als Koordinator und leite es an die richtigen Stellen weiter“ so der Leiter der Stabsstelle.

„Unser Wahlprogramm ist ein Arbeitspapier, welches wir abarbeiten und mit Leben füllen müssen.“ so leitet Berger zum World Café über. Eine Workshopmethode, in welcher man sich in Kleingruppen nach und nach mit inhaltlichen Themen auseinander setzt und diese erarbeitet. In dieser ersten Klausurtagung konzentrierte man sich auf verschiedene Themen wie ein Walldürn für alle Generationen, die vielseitige Wirtschaft und ein lebenswertes Walldürn mit seiner vielseitigen Vereinslandschaft.

Mit Blick auf die Vielzahl der anstehende Großprojekte wurde konstruktiv über deren Bedeutung und die Möglichkeiten in der Zukunft diskutiert. Die Umgestaltung der Unteren und Oberen Vorstadtstraße und weitere große Maßnahmen im kommenden Jahr bringen auch weitere Herausforderungen mit sich, da viele Veranstaltungen im Stadtgebiet nicht wie gewohnt stattfinden können. Die Parkplatzsituation in der Innenstadt ist nicht zufriedenstellend und wird sich durch die anstehenden Maßnahmen noch verschärfen. Hier werden gerade verschiedene Optionen für eine schnelle Lösung durch das Stadtbauamt erarbeitet.

Nicht zufriedenstellend sind auch viele Straßen im gesamten Stadtgebiet. Die Sanierung hat großen Bedarf, jedoch sind schnelle Lösungen häufig nicht möglich, da beim Straßenbau auch der Kanal eine entscheidende und kostenintensive Rolle spielt. In der Diskussion, wie man zumindest eine Verbesserung der Straßendecken mit kostengünstigen Lösungen erreichen kann brachte Thomas Trunk die Lösung über sogenannte Spritzdecken ins Gespräch. Diese Lösung könnte gerade auch im Bereich der schlechten Fahrradwege eine günstige und schnelle Lösung sein, die immerhin für einen Zeitraum von 5-7 Jahren hält.

Der Fraktion liegt es am Herzen, Walldürn mit seinen Stadtteilen und deren Selbstständigkeit und eigenem Charme zu erhalten. Als Flächengemeinde mit vielen Ortsteilen, den dortigen, öffentlichen Einrichtungen und einem großen Straßennetz hat Walldürn jedoch, so wie alle Flächengemeinden, hohe Unterhaltungskosten, die nötige finanzielle Ausstattung fehlt jedoch.

Die Erschließung von Wohngebieten ist ein weiterer wichtiger Bereich, welcher den Gemeinderat und das Stadtbauamt auch künftig beschäftigen. Gerade die Innenentwicklung ist in diesem Bereich ein wichtiger Baustein, der jedoch sehr aufwändig und kostenintensiv ist. Ohne Innenentwicklung laufen wir jedoch dem Risiko entgegen, dass wir in einigen Jahren kein Wohnraumangebot mehr bieten können.

Zu guter Letzt begrüßte Fabian Berger den Architekten Thomas Link vom Büro Link Architekten in Walldürn. Thomas Link stellte den Anwesenden aktuell laufenden Projekte vor, in welche er und sein Team eingebunden sind. Dabei konzentrierte sich die Vorstellung auf aktuelle Projekte in der Kernstadt. Die interessierten Teilnehmer erfuhren dabei vom Baufortschritt der neuen Zweifeldsporthalle in der Keimstraße bis zu den laufenden Planungen zur Sanierung der Grundschule und des Pausenhofes. „Für die Planung solcher, städtebaulicher Maßnahmen ist es wichtig, dass sich die Gebäude in das Umfeld einfügen und man eine Symbiose moderner und historischer Gebäude erreicht. Moderne und Geschichte kann nebeneinander funktionieren.“ so Thomas Link über die besonderen Herausforderungen solcher Projekte.

Zum Abschluss der Klausurtagung fasste man die Ergebnisse der Diskussionen zusammen und stimmte das weitere Vorgehen ab. Der Fraktionsvorsitzende, Fabian Berger, dankte allen Anwesenden für die engagierte und konstruktive Mitarbeit. „Ich freue mich auf die inhaltliche Arbeit in den nächsten Jahren mit so motivierten Mitstreitern um Walldürn weiter nach vorne zu bringen“, beendete Berger die Klausurtagung.



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